Wir über uns

Was machen ein paar Kaffeeenthusiasten und ein Hund, wenn ihre Lieblings-Espressomischung vom Markt verschwindet? Nun, sie suchen und suchen und kommen irgendwann zu der Erkenntnis, daß es einfacher wäre, den Kaffee selbst herzustellen. Also fangen sie an zu rösten..... das ist die Kurzfassung unserer Geschichte. Sie erstreckte sich über mehrere Monate Vorbereitungszeit; Umbau,

Seminar- und Schulungswochenenden, Proberösten bei (mittlerweile) befreundeten Röstern, der Suche nach der für uns richtigen Röstmaschine. Und immer wieder die Frage: „Warum machen wir das eigentlich?“, doch jede miese Tasse Kaffee, die wir in dieser Zeit trinken mussten erinnerte uns wieder daran.

Wir, das sind Harro (Röstmeister) Gerber, Stephanie Gerber und unser Hund FuFu, die auch gerne mal eine Tasse Kaffee schlappert,wenn man nicht aufpasst (aber nur mit Milch und Zucker).

FuFu ist unser Maskottchen. Perro Negro ist spanisch und bedeutet schwarzer Hund.....was war da naheliegender??

Wir haben also nach laaaanger Vorbereitungszeit im Januar 2014 endlich unsere Rösterei eröffnet. Direkt neben unserem Wohnhaus (was den Arbeitsweg extrem verkürzt hat), steht unsere Scheune. Bis dato als Einlagerungsplatz für alles Mögliche und Unmögliche genutzt, haben wir die alte Dame wieder in Schuss gebracht. Die Scheune wurde 1710 ursprünglich als Kornmühle gebaut und im Laufe der letzten 300 Jahre in einen Stall umgewandelt. Auf den Bildern könnt Ihr die Futtertröge und die Halteringe sehen.Wir haben ihr lediglich ein neues Makeup verpasst, wobei wir sehr darauf geachtet haben,wenn möglich nur Naturstoffe zu verwenden.Wir haben einen Holzboden und neue Holzrahmenfenster eingebaut und die Wände und Decke mit Lehmfarbe gestrichen. Lediglich um den Röster herum mussten wir die Wände mit Latexfarbe streichen, weil das Vorschrift ist (Hygiene und so). Mittlerweile kann man nur noch erahnen, wie es hier einmal aussah. In der Eröffnungswoche kam ein älterer Herr (Ur-Eicher wie sich herausstellte) in den Laden gestampft und sagte: “ Ei ich wa jo schun als kloner Bub in dere Scheun. Do war de Ochs gschdonne, do zwee Kieh un do hinne monchmol e Pfäed“. Ist schon cool, wenn man noch Zeitzeugen trifft. Er konnte uns dann auch einiges erzählen über das Haus und die Scheune, was wir noch nicht wussten oder was nicht in der Eicher Chronik steht. War echt witzig.

Nun denn.....wir hoffen, wir haben Euch etwas neugierig gemacht und Ihr kommt uns mal besuchen in unserer Rösterei.

Bis dahin und ein freundliches Wuff

Stephanie, Harro und FuFu